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Demenz ist eine Krankheit, die viel Kraft, Geduld und Liebe einfordert – für die Erkrankten und für alle Beteiligten. Auch Pflegefachkräfte und Betreuungskräfte werden immer wieder mit schwierigen Situationen konfrontiert. Weil Menschen mit Demenz beginnen „anders“ zu werden. Weil erlernte Regeln im sozialen Umgang miteinander, sowie Kommunikationsregeln völlig verloren gehen können.

Neben den Hauptsymptomen der Demenz, wurden auch Praxisbeispiele benannt, welche Symptome den Umgang mit den Demenzkranken erschweren.
Dass es verschiedene Auslöser für eine Demenzerkrankung gibt und was die Demenz auch für die betroffene Person selbst bedeuten kann.
Die Ausführungen wurden zusammengefasst damit, was wichtig für Demenzkranke ist.
Im Anschluss wurde der Kurzfilm: „Apfelsinen in Oma's Kleiderschrank" gezeigt.
Der Kurzfilm gibt am Beispiel des 16- jährigen Daniel und seiner Oma Anna einfühlsame Einblicke in das familiäre Zusammenleben mit einem an Demenz erkrankten Menschen. Es wird deutlich, wie die Krankheit das Zusammenleben verändert.
Die Teilnehmer erhielten gezielt Tipps zum Umgang mit ungewöhnlichen Verhaltensweisen, wie zum Beispiel: Wiederholtes Fragen / Suchen und Verstecken / Leben in der Vergangenheit / Nichterkennen von Personen / Wirklichkeitsferne Überzeugungen.
Es referierte die Caritas- Fachstelle für pflegende Angehörige, Daniela Wehner.
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, sowie die Betreuungskräfte sind somit gut gerüstet für die Einsätze in den Familien, in denen demenzkranke Menschen versorgt werden.

Bei Fragen zur Pflege, oder zu den stundenweisen Einsätzen können sich Interessierte unverbindlich informieren bei der:
Caritas- Sozialstation St. Christophorus, Von- Heß- Straße 12, 97762 Hammelburg; Tel.: 09732 / 9273

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