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37 Caritashelferinnen und – helfer wurden für ihre langjährige Tätigkeit in der Caritas geehrt.

Der Caritasverband für den Landkreis Bad Kissingen hat langjährig tätige ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Gemeinden des Dekanates Hammelburg zu einer kleinen Feierstunde ins Westheimer Pfarrzentrum eingeladen. 37 Caritashelferinnen und -helfer, die über viele Jahre bei der Caritassammlung mithelfen, im Vorstand eines Kindergartenvereins mitarbeiten oder in einem Caritas-Kramlädchen tätig sind, wurden dabei für ihr langjähriges Engagement durch Domkapitular Clemens Bieber geehrt.

Helga Vierheilig vom Fachdienst Gemeindecaritas und der Geschäftsführer des Caritasverbandes im Landkreis Bad Kissingen e.V. Ludwig Sauer bedankten sich für den langjährigen Einsatz im Dienst am Nächsten. Entgegen dem Zeitgeist gehe es bei der caritativen Arbeit eben nicht um die Frage nach meinem persönlichen Gewinn, betonte Geschäftsführer Sauer. Vielmehr sei das Fördern und die Unterstützung anderer die Fragestellung der Caritas.

Ähnlich beschrieb Domkapitular Clemens Bieber, erster Vorsitzender des Caritasverbandes für die Diözese Würzburg e.V. eine Veränderung des gesellschaftlichen Zeitgeistes. „Wir haben vor genau 10 Jahren die WM in Deutschland unter den Motto „Die Welt zu Gast bei Freunden“ erlebt mit einer Stimmung der Gastfreundschaft, der Solidarität und gegenseitigen Achtung. Jetzt erleben wir bei der EM in Frankreich, dass Menschen mit einem mulmigen Gefühl ins Stadion gehen, weil Gewalt durch Hooligans und Terror durch islamistische Extremisten die EM begleiten.“ Ein immer stärker werdendes verengtes Denken greife um sich, wo jeder nur sich selbst sehe, nicht aber solidarisch auf andere schaue. In einer solchen Entwicklung gelte es, eine neue Haltung der Solidarität zu leben und dabei konkret anzupacken. „Durch das Engagement ehrenamtlicher Helfer kann das Angebot einer Kindertagesstätte in einem kleineren Dorf aufrecht erhalten werden. Ein Caritas-Kramlädchen kann sozial Schwachen praktische Hilfe anbieten und durch die Sammler/-innen werden die Möglichkeiten geschaffen, um eine Sozialstation für ambulante Krankenpflege oder eine Beratungsstelle finanziell zu stützen.“

Anhand eines Plakates mit ineinander verzahnten Zahnrädern erläuterte Caritas-Seelsorger Diakon Dr. Klaus Eckert die Arbeit der Caritas vor Ort. Eine Verzahnung von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sei bei der Unterstützung von Hilfesuchenden und Bedürftigen in den Gemeinden zunehmend wichtiger geworden. Der Leitspruch der Caritas „Not sehen und handeln“ sei dabei Orientierung und Auftrag, kreativ und handfest vor Ort tätig zu werden, betonte Diakon Eckert.

Für ihre Arbeit im Dienst der Caritas durften Domkapitular Clemens Bieber zusammen mit Dekan Michael Krammer und Geschäftsführer Ludwig Sauer 37 Personen ehren. Als Zeichen der Anerkennung und des Dankes wurden 25 Frauen und Männer aus dem Dekanat Hammelburg mit dem Caritas-Kreuz in Silber für 10jährige ehrenamtliche Tätigkeit ausgezeichnet. 12 Caritashelferinnen und – helfer erhielten das Caritas-Kreuz in Gold für ihren caritativen Dienst über 20 Jahre. Jürgen Rübeck wurde mit der Ehrennadel des Bistums für sein außergewöhnliches Engagement für die Caritas geehrt.

 

Ehrung mit dem Caritas-Kreuz in Silber: Erika Ankenbrand, Gerhard Becker, Gertrud Becker, Paul Bieber, Karin Blum, Maria Brand, Andrea Drummer, Hannelore Dünninger, Valentin Fell, Claudia Hagemann-Schäfer, Ingrid Hammer, Rudolf Hannawacker, Christine Hildenbrand, Bernd Hüfner, Lothar Kuchenbrod, Waltraud Matzka, Marianne Metz, Artur Pfeuffer, Claudia Röder, Johanna Röder, Monika Sell, Reante Stolz, Ute Tomaschewski, Gerda Vogler, Christine Zoll

 

Ehrung mit dem Caritas-Kreuz in Gold: Martha Becker, Eleonore Eberlein, Wolfgang Halbig, Else Hagemann, Hanni Herterich, Waltraud Kittel, Marietta Panhans, Marianne Rüger, Käthe Schaub, Maria Stöcker

 

Ehrung mit der Ehrennadel des Bistums Würzburg: Jürgen Rübeck

 

 Text und Bilder von Horst Conze

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