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Gesellschaftliche Veränderungen brachten Anfang der siebziger Jahre eine Neuordnung der traditionell christlichen Gemeindekrankenpflege mit sich. Die Auflösung der Ordensschwestern- Stationen waren für den Caritasverband Anlass, unter der Geschäftsleitung von Hans Full, am 15. Mai 1974, die Caritas- Sozialstation St. Marien einzurichten.

Die Arbeit der Caritas - Sozialstation hat sich in den 40 Jahren ihres Bestehens beständig erweitert und auch gewandelt, um den Bedürfnissen der Betreuten, dem veränderten Hilfebedarf und den gesetzlichen Rahmenbedingungen gerecht zu werden.

Manche Angebote haben sich als nicht mehr notwendig erwiesen, wie der wöchentliche Badetag in der Sozialstation, für Personen ohne eigene räumliche Bademöglichkeit.

Manches wurde nach und nach eingeführt, so zum Beispiel der heute längst selbstverständliche Wochenend- und Feiertagsdienst, der lange Spätdienst, die „Nacht- Tour“ oder die Rund-um-die-Uhr-Bereitschaft.

Große Veränderungen brachte die Einführung der Pflegeversicherung im Jahr 1995. Das Leistungsangebot und somit auch Pflegeverträge, die Leistungserfassung, -dokumentation und –abrechnung erfolgen seitdem nach einem sehr differenzierten System. Angehörige und Patienten bestimmen selbst, welche Leistungen „eingekauft“ werden, bzw. welche noch selbst erbracht werden können.

Die Caritas - Sozialstation St. Marien in Bad Kissingen ist die größte Sozialstation des Kreiscaritasverbandes. Unter der Leitung von Christine Unsleber und deren Stellvertretung Bruno Straub- Meißner wird ein gemeinsames Ziel verfolgt: „So soll alten, kranken und pflegebedürftigen Menschen ein würdevolles Leben in ihren eigenen Wänden ermöglicht, sowie pflegende Angehörige unterstützt werden.“

Die Nachfrage nach häuslicher Pflege war groß, sodass der Caritasverband ab 1978 beschloss, weitere Sozialstationen in Hammelburg, Bad Brückenau und 1979 in Münnerstadt einzurichten.

Nach und nach kamen immer mehr Pflegeeinsätze hinzu und weite Wege und lange Fahrtzeiten mussten überdacht werden.

Aufgrund dieser Gegebenheiten wurden im Jahr 2000 die Außenstelle in Burkardroth und 2003 die Außenstelle Oerlenbach von der Caritas- Sozialstation St. Marien in Bad Kissingen gegründet.

In den 40 Jahren ihres Bestehens hat sich die Caritas - Sozialstation St. Marien zu einer für die häuslichen Pflege und Versorgung überaus bedeutsamen Einrichtung entwickelt. Die sich auf dem Gesundheitsmarkt trotz zunehmendem Wettbewerb behauptet hat.

Innovativ und zukunftsorientiert wird sie sich den weiteren Herausforderungen stellen, um stets ein aktuelles und marktgerechtes Leistungsangebot, vereinbart mit dem christlichen Leitbild, vorzuhalten.

Am Sonntag, den 06. Juli 2014, angelehnt an das Pfarrfest der Herz- Jesu Pfarrei in Bad Kissingen, besteht die Möglichkeit, die Räumlichkeiten des Kreiscaritasverbandes mit der Caritas - Sozialstation St. Marien zu besichtigen, sowie Angebote, wie z. B. Blutdruck messen in Anspruch zu nehmen.

Daniela Wehner
Caritas – Fachstelle für pflegende Angehörige
Tel: 0971 /7246 – 91 13

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